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Marstallmuseum

Museum »Nymphenburger Porzellan« (Sammlung Bäuml)

Bild: Chinese mit Serpent, Bustelli, Detail
Bild: Prunkvase, Dominikus Auliczek, Detail
Bild: Eierfrau, Bustelli, Detail
Bild: Kaffeekanne mit Golddekor, Friedrich Gärtner, Detail
Bild: Flora, Dominikus Auliczek, Detail
Bild: Gedeckter Kaffeetisch
Bild: Pfauhahn, Theodor Kaerner
Bild: Pfeifenkopf, Bustelli, Detail
Bild: Prunkvase, Dominikus Auliczek, Detail
Bild: Isabella und Octavio, Bustelli

Im 1. Stock des Marstallmuseums ist eine einzigartige Privatsammlung Nymphenburger Porzellane vom 18. bis 20. Jahrhundert zu sehen. 1747 gründete Max III. Joseph die kurfürstliche Porzellan-Fabrik. Ein Glücksfall für die junge Manufaktur war die Anstellung von Franz Anton Bustelli als Modellmeister. Seine lebendig erzählenden Figuren zierten einst die höfische Desserttafel. Im frühen 19. Jahrhundert setzte sich König Ludwigs I. für die Porzellankunst ein. Er gründete die „Kunstanstalt“ nahe der Kunstakademie, um dort die besten Porzellanmaler ausbilden zu lassen. Einen weiteren Höhepunkt des Museums bilden die Jugendstil-Porzellane mit ihren innovativen Formen und Dekoren.

Begründet wurde die Sammlung durch Albert Bäuml, der 1888 die Leitung der Manufaktur übernommen hatte. Um die künstlerische Qualität zu verbessern, sammelte er Nymphenburger Porzellan als Modellvorlagen. 1912 übernahm sein ältester Sohn diese Aufgaben. Die Sammlung, die mit Porzellanen aus dem Besitz der Bayerischen Schlösserverwaltung ergänzt ist, wird noch heute von der Familie aus privaten Mitteln erweitert.

 

Bild: Gedeckte Tafel im Porzellanmuseum

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