
Fischservice, 1899/1900, Form und Dekor H. Gradl
Untrennbar mit der Geschichte der Schlossanlage Nymphenburg verbunden ist auch die Porzellanmanufaktur gleichen Namens. Unter Kennern und Liebhabern weltweit bekannt ist die Porzellansammlung der Familie Bäuml. Sie wird seit 1986 in den Räumen über dem Marstallmuseum als »Museum Nymphenburger Porzellan – Sammlung Bäuml« gezeigt.

Botengänger mit Mädchen, um 1755-56, F.A. Bustelli

Kaffeekanne, um 1770, Bemalung C. Purtscher

Gebirgsschütze, um 1830, S. Habenschaden zugeschrieben
Die Sammlung dokumentiert, durch Stücke aus dem Münchner Residenzmuseum ergänzt, nahezu lückenlos die Erzeugnisse der Nymphenburger Porzellanmanufaktur von ihrer Gründung 1747 durch Kurfürst Max III. Joseph bis in die zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Sie zeigt Werke des bedeutendsten Porzellankünstlers des 18. Jahrhunderts, Franz Anton Bustelli, sowie Arbeiten von Dominikus Auliczek, Johann Peter Melchior und Joseph Wackerle.

"Kaffeekanne antik L", um 1830, F. v. Gärtner

Dame mit Äffchen, 1906, J. Wackerle

Fischservice, 1899/1900, Form und Dekor H. Gradl